#Gedanke: Heilige Wunde

„Der Ort der Wunde
ist der Ort des größten Geschenks.
Unsere Wunden
haben die Chance,
zu heiligen Wunden zu werden.

C. G. Jung sagt lapidar:
„Da, wo wir stolpern und fallen,
finden wir reines Gold.“

Von daher überrascht es nicht,
dass ein Mann mit schweren Wunden
das zentrale transformative Symbol
der Christenheit wurde.“

(Richard Rohr)

4 Gedanken zu “#Gedanke: Heilige Wunde

    • Lieber Philolaos!

      Ich glaube, „Verwundung“ geht tiefer als „Selbstreflektion“, wesentlich tiefer. Und bei Selbstreflektion bleibe ich der Handelnde, der die Kontrolle behält. Beim Verwundet-Werden nicht.

      Stimme Dir aber zu, dass der Punkt, an dem wir scheitern der ist, an dem wir verletzt werden. Doch das Scheitern erfordert ein Sterben.

      Ohne Sterben keine Transformation.

      Gesegneten brüderlichen Gruß!

      Hagen

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  1. Richard spricht davon, er habe das Gefühl hat, Gott habe die Gesetze nur gemacht, weil er sicher war, dass wir scheitern. Dieses Scheitern lässt uns wachsen, weil wir von unserer Überheblichkeit und Selbstbezogenheit weggeschickt werden. Und: Unsere Fehler sind der einzige Unterschied zwischen IHM und uns 😉 Schließlich sind wir als sein Ebenbild geschaffen, aber eben nicht ER. Wir haben Anteil an ihm, sind abe rnicht Gott. Auch deshalb offenbart sich Gott in Jesus, dem gescheiterten, gebrochenen Menschensohn. Indem wir ihn als gebrochenen Menschen annehmen, kommt er stärker in unser Leben, als wenn wir ihn anbeten. Durch die Anbetung ist er so sehr entrückt, dass er als (männliches) Vorbild nicht mehr taugt. Nur als nackter, gescheiterter Mensch ist er unser Bruder.

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