„Erst dort,
wo die Lehre aufhört,
Lehre zu sein
und Erlebnis wird,
wo das Wort zum Bild,
der Gedanke zum Symbol wird,
fĂ€ngt das Geheimnis an.“
(August Horneffer)
„Erst dort,
wo die Lehre aufhört,
Lehre zu sein
und Erlebnis wird,
wo das Wort zum Bild,
der Gedanke zum Symbol wird,
fĂ€ngt das Geheimnis an.“
(August Horneffer)
Freitag, der 13.10.2017 war fĂŒr mich persönlich ein ganz besonderer Tag. Es war der 710. Jahrestag der gewaltsamen Auflösung des Tempelritterordens. Und an diesem Tag haben wir einen Suchenden (einen Nicht-Freimaurer, der Freimaurer werden will), den ich als Paten begleite, im Rahmen einer rituellen Tempelarbeit in unsere Johannisloge âCarl zum Felsenâ aufgenommen. Das heiĂt, dass ich ihn auf seinem Weg ins Freimaurertum hinein und auch auf seinem Weg durch die ersten drei Johannisgrade des Freimaurertums im ganz besonderen MaĂe begleite und beistehe.Wie der Zufall (sofern es ihn denn gibt) es so wollte, war ich an diesem Tag dran, im Rahmen dieser Tempelarbeit auch den Vortrag zu halten. Einen Vortrag, den ich ganz persönlich auf den Suchenden zuschneiden konnte und fĂŒr den ich anschlieĂend sehr positives Feadback erhalten habe. Daher will ich auf meinem Blog mal etwas Neues wagen und diesen Vortrag hier unverĂ€ndert veröffentlichen (ich habe lediglich die Personalien des Suchenden durch âxxxâ ersetzt):
âEs hat HĂ€nde, die beschĂŒtzen,
HĂ€nde, die heilen.
Was es sagt, ist unaussprechlich,
es lebt zwischen den Zeilen.
Es ertrÀumte diese Welt,
ist Erbauer und Zerstörer.
Es ist der Atem allen Atems,
es bringt den Tod, doch ist kein Mörder.
Es nimmt Dich mit auf Reisen
in den Weltraum Deiner Seele.
Es lÀsst Dich nach Dir suchen,
lĂ€sst uns spĂŒren, dass wir leben.
Es kennt jedes Geheimnis,
es redet, doch bleibt stumm,
es enthĂŒllt nicht seine Wahrheit,
es bleibt Mysterium.â
HochwĂŒrdiger Meister,
wĂŒrdige und geliebte BrĂŒder,
lieber Bruder xxx!
Die Zeilen, die ich gerade vorgelesen habe, kennst Du wahrscheinlich bereits. Sie stammen aus der Feder der Rockband „Böhse Onkelz“. Doch wovon singen sie, wenn sie Worte benutzen wie „Es ist der Atem allen Atems“, „Es nimmt Dich mit auf Reisen in den Weltraum Deiner Seele. Es lĂ€sst Dich nach Dir suchen, lĂ€sst uns spĂŒren, dass wir leben“ oder „Es redet, doch bleibt stumm“, „Es bleibt Mysterium“?
Ich glaube, die Böhsen Onkelz versuchen da etwas in Worte zu fassen, was viel zu groĂ und viel zu umfassend ist, als dass man es mit Worten beschreiben könnte. Etwas, das mit dem Kopf nicht verstanden werden kann, sondern erlebt werden muss. Ich wĂŒrde es als „Mysterium des Lebens“ umschreiben. „Das groĂe Geheimnis des Lebens“.
Interessanterweise verfĂŒgten alle alten, vorinstitutionellen Kulturen ĂŒber archaische Initiationsriten fĂŒr ihre jungen MĂ€nner. Eine Aufgabe dieser Riten war es, den jungen Mann in genau dieses groĂe Mysterium des Lebens einzuweihen.
Auch das, was Du, lieber xxx, hier heute erlebt hast, ist ein Initiationsritus. Du bist eingeweiht worden. Und das in zweierlei Weise. Zum einen bist Du aufgenommen worden in den christlichen Freimaurerorden. Zum anderen hast Du den ersten Schritt gemacht auf einem Initiationsweg, der sich ĂŒber zehn Grade erstreckt. Ich gebe zu, man muss lange suchen, um zu den archaischen Wurzeln Deiner heutigen Initiation zu gelangen. Denn der Aufnahmeritus in den Freimaurerorden ist sehr gezĂ€hmt, sehr geordnet und mit Symbolik nahezu ĂŒberfrachtet.
Als ich aufgenommen worden war, war ich ein wenig enttĂ€uscht. Denn das rituelle Erleben hatte ich nicht als so mĂ€chtig erlebt, wie die BrĂŒder es mir auf den GĂ€steabenden immer vorgeschwĂ€rmt hatten. Und dann war ich etwas ĂŒberfordert von dieser Flut an Zeichenhandlungen und Symbolen, die da ĂŒber mich hereingebrochen war. Ich fĂŒhlte mich, als sĂ€Ăe ich vor einem groĂen Haufen Fragezeichen. Es waren eher einzelne, kleine Momente meiner Aufnahme, die mich berĂŒhrt hatten und in mir noch nachklingen sollten.
Ich weiĂ nicht, lieber xxx, wie es Dir gerade geht. Nimm Dir Zeit, um das, was heute mit Dir passiert ist, sacken zu lassen. Bist Du enttĂ€uscht von Deiner Aufnahme? Bist Du tief bewegt? Oder weiĂt Du noch gar nicht, wie Du Dich fĂŒhlen sollst? Das alles ist in Ordnung. Jede Emotion hat ihre Berechtigung.
Eine uneingeschrĂ€nkte Zusage kann ich Dir allerdings machen: Egal wie Du Dich fĂŒhlst und egal, was Du auch fĂŒhlst: Ab heute bist Du Teil des christlichen Freimaurerordens. Das kann Dir keiner mehr nehmen. Punkt. Ich betone ganz bewusst, dass Du in einen Orden aufgenommen worden bist. Das hier ist kein humanistischer Philosophier-Club. Das hier ist ein geistlich-spiritueller Orden. Und dieser steht auf dem Fundament der Lehre Jesu Christi, wie sie im neuen Testament der Bibel ĂŒberliefert ist und wie man sie auch im apokryphen Thomasevangelium wiederfindet.
Wenn Du diese Idee des „christlichen Ordens“ bis zu ihren Wurzeln zurĂŒckverfolgst, wirst Du irgendwann auf die christlichen Mönchsorden im Zeitalter der Romanik stoĂen. Insbesondere der Orden der Benediktiner ist hier hervorzuheben. Denn unter anderem dieser Orden war es, der damit begann, sakrale Kloster-Bauten zu errichten. Und aus diesen bauenden Mönchen gingen schlieĂlich die BauhĂŒtten hervor, die die Sakralbauten des Mittelalters erschufen. Und von diesen wiederum hat das Freimaurertum einen GroĂteil seiner Bilder und Symbole ĂŒbernommen.
Der andere Orden, auf den Du stoĂen wirst, ist der Tempelritterorden. Der Logenmeister deutete dies an, als er Dich zum „Freimaurer-Ritter“ aufnahm. Es ist der Orden, der aus Mönchs-Rittern bestand. Dessen AnfĂ€nge eng mit dem salomonischen Tempel in Jerusalem verknĂŒpft sind. Und exakt heute vor 710 Jahren ist er auf hinterhĂ€ltige Weise vernichtet worden. Du, lieber xxx, warst es, der mich auf diese Bedeutung, die dem heutigen Tage innewohnt, aufmerksam machtests, als wir uns ĂŒber Deine Aufnahme unterhielten. Und ich kann Dir versprechen: Je höher Du in den Graden des Freimaurerordens aufsteigst, desto mehr wird sich auch die Idee der christlich-spirituellen Ritterschaft des Templerordens herausbilden.
Doch jetzt bist Du im Grad des Johannislehrlings. Vergleicht man den christlichen Freimaurerorden mit besagten Mönchs- und Ritterorden, so hat fĂŒr Dich heute Deine Zeit als Novize begonnen. Das heiĂt: Ordne Dich unter. Beobachte. Und stelle Fragen. Sei offen und lerne. Nutze den Grad des Johannislehrlings als Dein persönliches Noviziat. Lerne ein Lernender zu sein. Und bewahre Dir diese FĂ€higkeit fĂŒr den Rest Deines Lebens.
Zwei Sachen sind von nun an besonders wichtig auf Deinem Weg: Das freimaurerische Ritual und die freimaurerische Literatur dazu. Das Ritual soll Deine emotional-intuitive Seite berĂŒhren und die Literatur Deine rational-verstandesgemĂ€Ăe. Herz und Verstand. Oder Gewissen und Vernunft, wie es hier im Ritual genannt wird. Nur, wenn Du auch diese beiden Seiten bedienst, wirst Du freimaurerisch wachsen.
Daher: Besuche das Ritual. ZunĂ€chst wird es sich noch ungewohnt, fremd und unsicher anfĂŒhlen. Doch mit zunehmender Dauer wirst Du in diesem Ritual ankommen und Dich in diesem Ritual heimisch fĂŒhlen.
Und: Lies, was Dir an Literatur an die Hand gegeben wird. Du wirst nachher ein Heft von Otto Hieber erhalten. Otto Hieber ist ein Bruder, der von 1840 bis 1930 lebte und sich die MĂŒhe gemacht hat, unser Ritual und unsere Symbolik auszulegen. Es gibt BrĂŒder, die sich davor drĂŒcken, den Hieber zu lesen und begrĂŒnden dies gerne damit, dass dieser so kompliziert geschrieben sei. Ich kann Dir nur empfehlen, Dich auf den Hieber einzulassen. Denn er gibt Dir eine erste Ahnung davon, was wir hier im Ritual machen. Er gibt Dir die erste Richtung vor. Er gieĂt sozusagen das Fundament Deines freimaurerischen Weges. Und wenn das Fundament irgendwann gelegt ist, wirst Du feststellen, dass es noch andere Auslegungen des Rituals gibt, die ebenfalls ihre Berechtigung haben. Und Du wirst lernen, die Interpretationen des Hieber kritisch zu hinterfragen.
Doch am allerwichtigsten, lieber xxx, ist: Nimm Dir die Zeit und die Ruhe nachzufĂŒhlen, welche ganz eigenen Resonanzen Symbol und Ritual in Deinem Innern hervorrufen. Dies hat mindestens die gleiche Berechtigung, wie alles, was andere ĂŒber das Ritual schreiben oder erzĂ€hlen. Höre tief in Dich hinein.
Denn eins kann ich Dir hier und jetzt offenbaren: Alles, was Du heute Ă€uĂerlich rituell erlebt hast und was Du auch spĂ€ter Ă€uĂerlich rituell erleben wirst, ist letztendlich ein Bild fĂŒr VorgĂ€nge, die sich in Deinem Inneren vollziehen sollen. Symbol und Ritual drĂŒcken letztendlich einen inneren Weg aus.
Lieber Bruder xxx, es sind heute eine Menge Worte zu Dir gesprochen worden. Es sind Dir eine Menge Symbole begegnet. Und es sind eine Menge rituelle Handlungen an Dir vollzogen worden. Auf Deinem weiteren freimaurerischen Weg wirst Du Dir nach und nach erschlieĂen, was da heute mit Dir passiert ist.
Drei Dinge habe ich mit meinen Worten in diesem Vortrag versucht, Dir mit auf den Weg zu geben. NĂ€mlich:
– Gehe Deinen freimaurerischen Weg mit Emotion und Ratio, mit Gewissen und Vernunft, mit Herz und Verstand.
– Lerne ein Lernender zu sein und zu bleiben.
– Lerne, sĂ€mtliche Symbole und die Rituale als etwas zu verstehen, was sich in Deinem Inneren vollziehen soll.
Vielleicht wirst Du dann auf Deinem freimaurerischen Weg mit dem in BerĂŒhrung kommen, was ich zu Beginn als „Mysterium des Lebens“ versucht habe zu umschreiben. Das, was die Böhsen Onkelz wie folgt umschreiben:
âEs nimmt Dich mit auf Reisen,
in den Weltraum Deiner Seele.
Es lÀsst Dich nach Dir suchen,
lĂ€sst uns spĂŒren, dass wir leben.
Es kennt jedes Geheimnis,
es redet, doch bleibt stumm,
es enthĂŒllt nicht seine Wahrheit,
es bleibt Mysterium.â
Oder wie die Böhsen Onkelz an anderer Stelle singen:
âDas Leben war die Antwort
und ich stellte viele Fragen,
und dieses endlose Geheimnis
hatte unendlich viel zu sagen.â
Es geschehe also!
Dichter Nebel hat sich auf das Land gelegt. Und hĂŒllt alles in seinen grauen Schleier. Von den StraĂenlaternen sind nur noch fahle LichtkrĂ€nze zurĂŒckgeblieben. Silbriger Tau ziert die Spinnennetze, die allgegenwĂ€rtig an den Hecken, Mauern und BĂŒschen prangen. In das verblassende GrĂŒn der BĂ€ume schummeln sich erste zarte Farbtupfer. Und die Konturen dieser BĂ€ume verschmelzen unmerklich mit dem Hintergrund. Die DĂ€mmerung ist bestenfalls zu erahnen. Irgendwo dort hinterm Horizont.
Die Kerzen auf dem Altar werfen ein erstes schwaches Licht auf diesen Morgen. Ruhig lodern ihre Flammen vor sich hin. Und zeichnen schwache Bilder an die WĂ€nde. In ihren dunklen Schatten ruht ein menschlicher TotenschĂ€del. UnablĂ€ssig spricht er die immer gleiche Mahnung: „Gedenke, Mensch, dass Du sterben wirst!“ Und in der Mitte von Licht und Dunkelheit hĂ€ngt der Menschensohn. Gekreuzigt. AufgehĂ€ngt zwischen Leben und Tod. Er, der die Schwelle zum Totenreich endgĂŒltig ĂŒberschritten hat. Er, der gestorben ist, um aufzuerstehen. Er, der die Verwandlung durchschritten hat. Dieses Bild strahlt an diesem Morgen eine seltsame Ruhe aus. Und eine seltsame Vorahnung.
DrauĂen hallen gehetzte Schritte vom Asphalt der kleinen StraĂen wieder. Teilnahmslose Gesichter. Gesengte Blicke. Am Bahnhof wartende Personen. Ungeduldig. Abgelenkt. Abwesend. Der tagtĂ€gliche, gleichgeschaltete und ĂŒber das OberflĂ€chliche nicht hinauskommende Trott. Menschen unachtsam fĂŒr diese machtvolle Verwandlung, die sich ĂŒberall um sie herum gerade vollzieht.
Dieser Morgen drĂ€ngt vergangene Bilder an die OberflĂ€che. Vom Grund des tiefen und weiten Meeres meiner Erinnerung. Bilder von dem Moment, als ich in meinem eigenen Grab lag. Eingebettet inmitten der vier Himmelsrichtungen. Umgeben von der PrĂ€senz des Todes. Schwarze TrĂ€nen regnete es an diesem Tag. Die Verwesung fraĂ sich zwischen meine Haut und meine Knochen. Im Westen hatte ich die Schwelle zum Heiligen Bezirk ĂŒberschritten. Doch auf meinem Weg in den Osten war ich niedergestreckt worden. Vielleicht von mir selbst. Vielleicht von Gott. Die Zeit der Verwandlung war nahe…
Jetzt ist die Zeit der Verwandlung da. Hier im Schwellenraum. Es geschehe also.
„Was ist Freimaurerei?
Daheim ist sie GĂŒte,
im GeschÀfft ist sie Ehrlichkeit,
in Gesellschaft ist sie Höflichkeit,
bei der Arbeit ist sie AnstÀndigkeit,
fĂŒr den UnglĂŒcklichen ist sie Mitleid,
fĂŒr den Schwachen ist sie Hilfe,
fĂŒr den Starken ist sie Vertrauen,
dem Gesetz gegenĂŒber ist sie Treue,
gegen das Unrecht ist sie Widerstand,
beim Reuigen ist sie Verzeihen,
fĂŒr den GlĂŒcklichen ist sie Mitfreude,
vor Gott ist sie Ehrfurcht und Liebe.“
(aus dem alten Englischen,
Autor vermutlich George Dunlop, Grand Master)
Schönheit des Lebens.
Melancholie des Vergehens.
Ăbergang und Verwandlung.
„Holy Spirit,
I surrender,
take me
where you wanna go.“
Ich biege mit dem Kinderwagen ab auf einen schmalen Feldweg. Die mĂŒden Augen meiner Tochter schweifen ĂŒber die Landschaft, die uns umgibt. In ihnen spiegeln sich die letzten Strahlen der Abendsonne. Das gleichmĂ€Ăige Holpern des Kinderwagens wiegt meine Tochter langsam in den Schlaf.
Als dieses alte, fast schon vergessene Lied in mir aufsteigt. Es stammt aus einer Zeit, in der wir glaubten, die ganze Welt liege uns zu FĂŒĂen. Es war dieselbe Welt, die wir mit dem Feuer unserer Herzen in Brand stecken wollten. Wir trĂ€umten von nicht weniger als einer geistlichen Revolution. Wir waren schrill, bunt und laut. Unsere Soundtracks von harten E-Gitarren-Riffs getragen. Wir waren wechselhaft, ĂŒberheblich und naiv. So scheiĂe naiv. Doch unsere Herzen waren aufrichtig; unsere Formen authentisch. Jesus Freaks halt. Es war die Zeit, in der wir irgendwie unsterblich waren. Eine Zeit, von der wir glaubten, sie wĂŒrde nie zu Ende gehen. Doch schneller, als uns lieb war, war sie vorbei. Noch heute blicke ich manches Mal in Wehmut zurĂŒck.
„I need your healing hands
to be laid on this land,
just to make it fruitful,
so that I can stand.“
Ich bemerke, dass ich dieses fast schon vergessene Lied angefangen habe zu singen. Links und rechts von uns Felder, soweit das Auge reicht. Pralle Ăhren schaukeln im milden Abendwind. Meine Tochter hat ihre Ăuglein geschlossen. Von irgendwoher hallt das rhythmische Klappern einer S-Bahn, die ĂŒber Schienen gleitet. Die Schatten werden lĂ€nger. Das Gold der Sonne verblast. Vögel steigen in den Himmel empor und ziehen weite Kreise. Und mit einem Mal wird mir bewusst, dass die gesamte Schöpfung um mich herum schon lĂ€ngst in dieses fast vergessene Lied mit einstimmt…
„I give praise
to the king of kings.
I bow down
before you, Lord.
You forgive my sins.
Daddy,
turn me upside down,
I change my life
for you.
In your presence
I go mad,
Jesus,
I love you!“
_________________________
(Das zitierte Lied heiĂt âI surrenderâ und stammt aus der Feder von Kristian âKukyâ Reschke. Wollt Ihr mehr ĂŒber Kuky erfahren, schaut doch mal hier vorbei: https://kristianreschke.wordpress.com/about/)
„Du groĂer Gott,
wenn ich die Welt betrachte,
die Du geschaffen durch Dein Allmachtswort…
Wenn ich auf alle jene Wesen achte,
die Du regierst und nĂ€hrest fort und fort…
Blick ich empor
zu jenen lichten Welten
und seh der Sterne unzĂ€hlbare Schar…
Wie Sonn und Mond im lichten Ăther zelten,
gleich goldnen Schiffen hehr und wunderbar…
…Dann jauchzt mein Herz
Dir, groĂer Herrscher, zu:
„Wie groĂ bist Du?
Wie groĂ bist Du!““
(Carl Boberg / Manfred von Glehn,
aus: Du groĂer Gott)