Was bleibt von der Königlichen Kunst?

6. TEIL DER SERIE: „FREIMAUREREI ALS LEBENSEINSTELLUNG“ (GASTBEITRAG)

Was bleibt vom Freimaurertum? Wenn man diese ganzen freimaurerischen Äußerlichkeiten, die Ämter und Grade, die Hierarchien und Institutionen, die Etikette und das Elitäre und den ganzen Habitus, der daraus erwächst, wegnimmt, was bleibt dann noch vom Freimaurertum übrig? Was ist die freimaurerische Lebenseinstellung, der freimaurerische Lebensweg hinter alledem? Was am Freimaurertum hat Bestand, wenn man hinter dessen äußere Fassaden blickt? Seit einigen Monaten begleiten mich ebendiese Fragen. Und ich habe keine abschließende Antwort darauf.

Daher wuchs die Idee in mir, ganz unterschiedliche Feimaurerinnen und Freimaurer zu bitten, ihre Antworten zu diesen Fragen aufzuschreiben und auf meinem Blog zu veröffentlichen. Sie alle eint, dass ich sie als tiefgründig und inspirierend erlebe. Einige von ihnen kenne ich aus meinem tagtäglichen Leben, mit anderen wiederum habe ich mich bislang nur virtuell ausgetauscht. Zu einigen verbinden mich tiefe geschwisterlich freundschaftliche Beziehungen, andere erlebe ich aus der Ferne. Doch ich bin sehr gespannt, was sie dazu zu sagen haben. Über das Jahr verteilt will ich ihre Antworten auf diese Fragen nach und nach auf meinem Blog einstreuen.

Aus einem familiären Hintergrund stammend, der viel kirchliche Tradition und Etikette einforderte und dem Freimaurertum kritisch gegenüber stand, kam Joachim Schmidt über einen guten Freund mit dem Freimaurertum in Berührung. Vor über 15 Jahren schließlich wurde er in die Johannisloge „Ditmarsia“ in Brunsbüttel aufgenommen. Seither bekleidete er beinahe die gesamte Zeit über das Amt des Logensekretärs. Die explizit christliche Ausrichtung des Freimaurerordens, dem sich seine Johannisloge zurechnet, half ihm, je weiter er in dessen Lehrgebäude vorankam, seine persönliche Geschichte mit dem Christentum aufzuarbeiten und sich mit dem christlichen Glauben zu versöhnen. Im Freimaurerorden hat er gefunden, wonach er immer gesucht hatte: Kein Dogma, keine Religion, einfach nur den Glauben an etwas…

Im christlichen Freimaurerorden bauen auf die drei Erkenntnisstufen der Johannisloge die drei Erkenntnisstufen der Andreasloge auf. Hier gehört Joachims Johannisloge der Andreasloge „Concordia“ an, welcher auch meine Johannisloge „Carl zum Felsen“ angehört. Dementsprechend kreuzten sich dort vor ein paar Jahren unsere Wege. Irgendwann outete Joachim sich als begeisterter Leser meines Blogs. Das Feadback, dass ich von ihm bekam, war sehr von Wertschätzung getragen. Im Austausch über meine Serie „Freimaurerei als Lebenseinstellung“ entstand die Idee, dass auch er einen Artikel dazu verfassen könne. Eine Idee, die es mir vom ersten Moment sehr angetan hatte und noch viel mehr jetzt, wo mir Joachims Artikel vorliegt…

WAS BLEIBT VON DER KÖNIGLICHEN KUNST?

„Was bleibt von der Königlichen Kunst … was am Freimaurertum hat Bestand?“ Diese Fragestellung suggeriert, dass es keine Zukunft für uns geben könnte? Ich aber meine: Freimaurertum hat Zukunft! Wenn, ja, wenn wir nicht nur an uns selbst arbeiten, sondern auch daran arbeiten, unsere eigenen Organisationsformen und Öffentlichkeitsarbeit zukunftsfähig zu gestalten. Hier folgen einige meiner Gedanken zu diesem Thema:

Königliche Kunst, was ist das? Für mich das Beste, was aus menschlichem Geist entstanden ist. Die Königliche Kunst ist das Band, welches alle Freimaurer, unabhängig von der jeweiligen Lehrart, miteinander verbindet. Nur wir Freimaurer wissen durch unsere Initiation, was Königliche Kunst ist und was diese uns bedeutet. Es ist der Schatz der Freimaurerei, der nur individuell zu beschreiben ist.

Freimaurertum, das ist die Vielfalt der Lehrarten, der Vereinigungen und der Rituale. Es gibt sie nicht „Die Freimaurerei“ und das ist gut so. Irregualarität, wie oft genannt, die gibt es für mich nicht. Es gibt eine Urloge, die erste Gründungsloge, aus der sich neben verschiedenen anderen Einflüssen viele Lehrarten entwickelt und positioniert haben in den vergangenen 300 Jahren. Freimaurer berufen sich auf die in der Gründungsloge festgelegten „Basic Principles“, „Die alten Pflichten“, das „Supreme Being“ (Höhstes Wesen / höhere Kraft), den Großen Baumeister der Welt und die bei den Arbeiten aufgeschlagene Bibel als Grundlage unserer Kultur. Die Werte der Freimaurerei sind dem europäischen und abendländischen kulturellen Gedächtnis entsprungen. Das heißt Freiheit, Individualismus, Toleranz und Demokratie. In Zeiten der Krise und der politischen Unsicherheiten unverzichtbare Eigenschaften.

Was verbindend uns Freimaurer? Das freimaurerische Ritual ist ein spirituelles Spiel. Die Übungen dienen jedem Bruder individuell; jeder fühlt und erfährt das Ritual anders. Königliche Kunst, egal welcher Lehrart, ist keine Religion, keine Religionsgemeinschaft; es gibt kein Dogma. Es ist Spiritualität, Mystik und Ethik.

Was am Freimaurertum hat Bestand? Was von der Königlichen Kunst bleibt übrig? NICHTS … wenn wir uns nicht bewegen, wird die Zeit uns überrollen. Es sei denn, wir verlieren nicht unsere Freiheit durch einen Wechsel, durch den Verlust der Demokratie. NICHTS, wenn wir in Zukunft Anspruch und Wirklichkeit nicht in Übereinstimmung bringen.

Die Welt verändert sich rasant, wir können uns nicht weiter in der Gesellschaft so verhalten wie in der Gründerzeit der Freimaurerei. Methanoia, kehret um, verändert euch! Eine Handlungsanweisung Johannes des Täufers. Wenn wir diese Anweisung nicht als einen Auftrag ansehen, dann bleibt für die Freimaurerei nur eine schöne Erinnerung an die Gründerjahre und ein Eintrag im Geschichtsbuch erhalten. Es reicht nicht, sich stets auf berühmte Persönlichkeiten der Historie (Goethe, Mozart usw.) zu beziehen. Es reicht auch nicht, nur an sich selbst zu arbeiten. Tue Gutes und sprich auch drüber.

Unserer Tugenden (Außerhalb der Rituale):
– Verschwiegenheit … warum heute noch? In der Feudalzeit, der Gründerzeit der Freimaurerei, ein Mittel, um sich und anderer Leben zu schützen. Aber diese Geheimnistuerei heute noch? Warum in der Öffentlichkeit über das schweigen, was uns ausmacht? Warum noch verschwiegen sein?
– Vorsichtigkeit … Ja, im Umgang mit Sprache. Im Umgang mit Andersdenkenden (Empathie zeigen).
– Mäßigkeit … Ja, unbedingt stärken und durch Vorbild ein Beispiel geben. Dem Überfluss abschwören.
– Barmherzigkeit … Wir sind kein Serviceclub und sollten auch nicht mehr danach streben, einer zu werden. Das können andere besser. Wir sind inzwischen zu wenige, um monetär helfen zu können. Barmherzigkeit; handeln, um Brüdern zu helfen, die, aus welchen Gründen auch immer, in persönliche Schwierigkeiten gekommen sind.

Für die Zukunft: Was haben wir Freimaurer der Welt mitzuteilen? NICHTS … Es geht um uns – nicht um andere! Nur dadurch können wir nach außen wirken. An uns selbst zu arbeiten, reicht aber nicht. Wir sind eine Vereinigung mit weltweiten Verbindungen, auf lokaler Ebene bleiben wir weitestgehend unter uns (Würdenträger ausgenommen).

Was tun, um für unsere Ideale mehr „Follower“ zu gewinnen? Freimaurer schmücken sich oft mit berühmten Namen aus der Vergangenheit, aus der Gründerzeit, der Zeit der Aufklärung… Können wir nicht auch mit berühmten Namen der Gegenwart aufwarten? Ein älterer Bruder sagte mir einmal: Freimaurerei kann auch in der Doppelgarage stattfinden. Wir benötigen keine Schlösser als Logenhäuser. Hilfe für Brüder, die wirtschaftlich oder gesundheitlich gestrandet sind. Suchende nur als Mitglieder aufnehmen, wenn diese in die Freimaurer-Gemeinschaft passen würden. Mitgliederaufnahmen nicht danach ausrichten, Beiträge für die Erhaltung der Logenhäuser zu generieren.

Wirken nach AUßEN. Wirken als Freimaurerei durch Persönlichkeit, Mitmenschlichkeit, Nachhaltigkeit. Unsere Ziele als Freimaurer der Zukunft definieren und dann auch in der Öffentlichkeit publizieren. Was können wir tun, um unsere Königliche Kunst für die Zukunft zu stärken und erhalten: Unsere Logenhäuser öffnen, sich regional präsentieren, aber nicht missionieren. Kontinuierlich laufende und sich wiederholende offene Logenabende in der eigenen Loge durchführen und nicht nur in Gaststätten oder Vereinslokalen. Sich den Menschen öffnen bei unbedingter Einhaltung der Arkandisziplin. Warum soll ein junger Mensch Freimaurer werden, wenn er nicht weiß, was auf ihn zukommt? Die „Blue Night“ der Provinzialloge von Niedersachsen in Hamburg ist ein guter Anfang für eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Aber warum nur in Hamburg? Warum nicht die „Blue Night“ als Markenzeichen für alle Logen und Freimaurer, ob in der Stadt oder auf dem Lande.

Was wir nicht tun sollten: In Politik einmischen. Dafür gibt es Parteien. Sich in Religionen einmischen. Dafür gibt es die Religionsgesellschaften. Ich verspüre zu viel Vereinsmeierei und zu viel Dienstgradmentalität in unseren Reihen. Zu viele Orden werden vergeben und die Erkenntnisstufen werden zu wichtig genommen und zu überhöht dargestellt. Wir Freimaurer müssen uns den aktuellen Themen (z.B. Rechtsstaatlichkeit und Nachhaltigkeit) der Zukunft stellen. Unsere Passivität reicht nicht mehr. Um diesen Schatz der Königlichen Kunst zu bewahren, sollten wir Freimaurer in unserem öffentlichen Auftreten und Handeln mit der Zeit gehen. „Tradition heißt nicht, die Asche verwahren, sondern die Flamme am Brennen halten.“ ( Jean Jaures ) „Wer einem Schritt in der Technik macht – sollten mit zwei Schritten Ethik folgen.“ Novalis (Hardenberg)

Freimaurerei: Der einzige noch verbliebene echte Mysterienbund der Gegenwart … darum hat die Königliche Kunst für mich Zukunft … das ist es, was bleibt.

(Joachim Schmidt)

Was macht das Freimaurer-Sein aus?

1. TEIL DER SERIE: „FREIMAUREREI ALS LEBENSEINSTELLUNG“ (GASTBEITRAG)

Was bleibt vom Freimaurertum? Wenn man diese ganzen freimaurerischen Äußerlichkeiten, die Ämter und Grade, die Hierarchien und Institutionen, die Etikette und das Elitäre und den ganzen Habitus, der daraus erwächst, wegnimmt, was bleibt dann noch vom Freimaurertum übrig? Was ist die freimaurerische Lebenseinstellung, der freimaurerische Lebensweg hinter alledem? Was am Freimaurertum hat Bestand, wenn man hinter dessen äußere Fassaden blickt? Seit einigen Monaten begleiten mich ebendiese Fragen. Und ich habe keine abschließende Antwort darauf.

Daher wuchs die Idee in mir, ganz unterschiedliche Feimaurerinnen und Freimaurer zu bitten, ihre Antworten zu diesen Fragen aufzuschreiben und auf meinem Blog zu veröffentlichen. Sie alle eint, dass ich sie als tiefgründig und inspirierend erlebe. Einige von ihnen kenne ich aus meinem tagtäglichen Leben, mit anderen wiederum habe ich mich bislang nur virtuell ausgetauscht. Zu einigen verbinden mich tiefe geschwisterlich freundschaftliche Beziehungen, andere erlebe ich aus der Ferne. Doch ich bin sehr gespannt, was sie dazu zu sagen haben. Über das Jahr verteilt will ich ihre Antworten auf diese Fragen nach und nach auf meinem Blog einstreuen.

Den Anfang dieser Serie macht ein Freund und Freimaurer-Bruder aus meinem persönlichen Umfeld, dem ich mich spirituell auf tiefe Weise verbunden weiß. Im April 2000 war er in die erste Erkenntnisstufe des christlichen Freimaurerordens aufgenommen worden und befindet sich mittlerweile seit einigen Jahren in der zehnten Erkenntnisstufe. Darüber hinaus möchte er keine weiteren Informationen über sich preisgeben. Ein Wunsch, den ich respektiere und dem gerne nachkomme.

WAS MACHT DAS FREIMAURER-SEIN AUS?

Die kleine Geschichte soll ein Einstieg sein:
Ein Mann blieb bei regnerischer Nacht mit seinem Auto liegen. Ein anderer hielt und nahm ihn mit zu sich nach Hause, organisierte den Transport des Autos in eine Werkstatt und gewährte dem Liegenbleiber kostenlos Logis bis zur Reparatur des Autos. Sie hatten viele und gute Gespräche. Dabei stellten sie fest, dass sie beide Freimaurer waren. Zum Abschied fragte der unfreiwillige Gast seinen Gastgeber: „Hast du das alles für mich getan, weil ich Freimaurer bin?“ Die Antwort: „Nein, ich habe das getan, weil ich Freimaurer bin.“

Der Weg des Freimaurers leistet im wesentlichen dreierlei:
1. unterstützt er die persönliche Entwicklung jedes einzelnen
2. bietet er im Leben Orientierung, einen Kompass für das eigene Verhalten
3. ist er darauf angelegt, dass man diesen Weg in Gemeinschaft geht.
Die beiden ersten Aspekte werden aus drei Wurzeln gespeist:
– eine historische
– eine ethische
– eine spirituelle Komponente
Nicht nur bei den einzelnen Lehrarten sind diese Aspekte unterschiedlich gewichtet, sondern auch jeder einzelne Bruder wird aus diesen Quellen in unterschiedlichen Anteilen schöpfen.

Was ist damit gemeint? Lessing hat geschrieben: „Freimaurerei war immer“. Ähnliche Rituale wie bei uns finden sich in vielen zum Teil uralten Einweihungszeremonien. Unsere Gebräuche speisen sich aus Quellen, die schon im alten Ägypten und noch früher praktiziert wurden. Freimaurer, die sich gerne in der Linie unserer Vorfahren verorten, betonen, dass die Tempelritter und auch der Benedektinerorden über das gleiche Wissen verfügten, wie die moderne Freimaurerei. Es gibt eine Linie von den Tempelrittern über die Bauhütten der Gotik bis hin zu unseren Ritualen. Allerdings ist diese Linie meines Erachtens wissenschaftlich noch nicht abschliessend belegt.

In jedem Fall spürt der sich an der Historie orientierende Bruder sich einer größeren Kraft verbunden. Aus der Gewissheit, in einer guten Tradition zu stehen, bekommt er Vorbilder. Seien es die Gebräuche der Tempelritter oder die großen Geister, die auch Freimaurer waren: zum Beispiel Goethe, Mozart oder auch preußische und österreichische Kaiser.

Zum zweiten erhält der Bruder ethische Leitlinien für sein Leben und hat damit Entscheidungshilfen und Verhaltensklarheit. Zum Beispiel durch die Tugenden, die im Lehrgebäude der Freimaurerei thematisiert werden und auch durch brüderliche Gespräche. (An dieser Stelle sei betont, dass die Freimaurerei keinerlei Dogmen beinhaltet. Jeder ist frei, aus dem Schatz der Lehre oder dem Kontakt mit anderen Brüdern das Seine zu nehmen). Die Tugenden, die in unserer Lehre angesprochen werden, sind ein Angebot. Der Bruder ist aufgefordert sich damit auseinander zu setzen.

Was heißt es zum Beispiel in seinem Leben das richtige Maß zu finden? Ich orientiere mich sehr gerne an dem Entwicklungsquadrat nach Schulz v.Thun. Es basiert auf der Annahme, dass jede Tugend eine ausgleichende Schwestertugend braucht, damit sie nicht in eine negative Übertreibung kippt. Z.B. braucht die Sparsamkeit die Schwestertugend Großzügigkeit, weil sie sonst Gefahr läuft zum Geiz zu werden. Die Großzügigkeit alleine könnte zur Verschwendung werden. Unsere Zusammenkünfte erinnern mich auch immer wieder daran in allen Dingen Einseitigkeiten, Extreme zu vermeiden.

Drittens erwächst ihm große Kraft daraus, dass er eine Idee entwickeln wird,
– woher er kommt und in dieses Leben gestellt ist.
– wer er ist und wie er von der Schöpfung gedacht ist.
– wohin er nach diesem Leben geht.
Daraus erwächst ein großes Vertrauen in das Leben und darin, in diesem Leben gut aufgehoben zu sein. In der Freimaurerei wird man sich nur wohl fühlen, wenn man daran glauben kann, dass es eine schöpferische, gestaltende Kraft im Universum gibt. Dem einzelnen wird die Freiheit gelassen, selbst zu entscheiden, wie er sich das vorstellt und wie er es nennt (Gott, Evolution, etc.).

Bei uns, in der christlichen Freimaurerei, halten wir darüber hinaus die Lehre Jesu Christi für richtig. Auf den Kern gebracht heißt es für mich: Das dreifache Liebesgebot (liebe Gott, liebe deinen Nächsten, liebe dich selbst) zu befolgen (jedenfalls mich darum zu bemühen).

Bei entsprechendem Glück wird ein Freimaurer das Geheimnis des Lebens erkennen, nicht mit deinem Verstand, sondern durch Erleben im Ritual. So ausgerüstet wird er dem Leben und seinen Mitmenschen anders begegnen. Unser Ritual bildet einen festen Rahmen. Gefüllt wird er durch das Gemeinschaftsleben. Erst in der Begegnung mit den Brüdern, im Austausch über das Erlebte kommt unsere Lehre zur vollen Anwendung. Niemand ist alleine unterwegs. Ich mag besonders gerne das Bild: „Leben einzeln und frei, wie ein Baum und dabei, brüderlich wie ein Wald.“ (H. Wader)