Der Ruf der Zugvögel

Ich setze den Fuß vor die TĂŒr. Hinaus in den Nebel. KĂ€lte umfĂ€ngt mich. Und Dunkelheit. Mein Blick verliert sich in dichtem Grau.

Der Ruf des Zugvogels. Von irgendwoher. Weit oben. Weit entfernt. Der Zuvogel kehrt zurĂŒck. Und mit ihm die Hoffnung. Auf das, was hinter dem Nebel liegen mag. Auf das, was hinter der KĂ€lte liegen mag. Auf das, was hinter dem Dunkel liegen mag.

Ich halte kurz inne. Ich verharre einen Moment. Und atme tief ein. Mit einem Mal schmecken meine Lungen ein wenig der Milde des FrĂŒhlings.

Und plötzlich nehme ich sie wahr. Die vielen kleinen Vorboten dessen, was vor uns liegt. Die ersten Knospen brechen hervor. Hier und da trotzen Schneeglöckchen dem mit Raureif ĂŒberzogenen Boden. Noch ganz zart. Doch unaufhaltsam.

Und hinter dem Nebel schimmert nicht mehr das Schwarz des Winters. Sondern das Gold des Sommers. Noch ganz unscheinbar und schwach. Doch unumkehrbar.

Der Ruf des Zugvogels verliert sich nach und nach in der Ferne. Doch die Antworten auf seinen Ruf kann ich plötzlich ĂŒberall um mich herum wahrnehmen…

Neuland

Manchmal schreibt man etwas nieder und merkt erst danach, dass man mit dem Geschriebenen auch ein inneres Thema fĂŒr sich zu einem Abschluss gebracht hat. Und am Übergang zu einem neuen Abschnitt steht. Mir ging es mit meinem letzten Blog-Artikel „Die Sehnsucht der mĂ€nnlichen Seele“ (https://hagenunterwegs.wordpress.com/2016/01/19/die-sehnsucht-der-maennlichen-seele/) so. Aber alles nacheinander:

Die ersten Menschen, die meinen spirituellen Weg prĂ€gten, waren Frauen. Allen voran meine baptistische Mutter. Sie begleiteten meine ersten Schritte hinein in den Glauben an Gott. Und ich durfte lernen, dankbar dafĂŒr zu sein.

Doch konnten all diese Frauen eins nicht: Mir zeigen, was es bedeutet, diesen spirituellen Weg als Mann zu gehen. Diese Frauen ließen mich teilhaben an ihren Formen der SpiritualitĂ€t. Doch konnten diese Formen weder mein BedĂŒrfnis nach einer SpiritualitĂ€t, die die Themen und Bilder der mĂ€nnlichen Seele erschließt, stillen. Noch konnten sie mir den Zugang zu einem authentischen und kraftvollen Mannsein ermöglichen.

Also machte ich mich auf den Weg. Vielleicht war die Sehnsucht, die mich antrieb, dieselbe, die seit Menschengedenken junge MĂ€nner – wie einst Parzival – dazu treibt, den heimischen Schoß ihrer MĂŒtter zu verlassen und sich auf ihre eigene Heldenreise zu begeben. Meine Reise fĂŒhrte mich zu den archaischen Initiationsriten, hinaus in die Natur und schließlich in den christlichen Freimaurerorden.

Doch seit etwa zwei Jahren plötzlich klopft die weibliche Seite der SpiritualitÀt wieder bei mir an. ZunÀchst noch in einer Weise, die ich kaum wahrnahm.

Es begann mit einem spirituellen Seminar, das ich besuchte und an dem auch Frauen teilnahmen. Das erste Mal nach vielen Jahren wurde ich wieder damit konfrontiert, wie die weibliche Seele SpiritualitĂ€t erlebt und ausdrĂŒckt. Und irgendwie war dies ganz neu fĂŒr mich. Neu und auch befremdlich. Es zeigte mir, dass ich zwischenzeitlich ein Defizit entwickelt hatte.

In dieselbe Kerbe schlĂ€gt die spirituelle Lehre der Kabbala, mit der ich in BerĂŒhrung gekommen bin. Die Kabbala ist viel zu vielschichtig und umfassend, als dass ich mir anmaßen wĂŒrde, sie vollstĂ€ndig durchdrungen zu haben. Ein kabbalistisches Prinzip jedoch geht mir besonders nach: Das des Ausgleichs und der Vereinigung des MĂ€nnlichen und des Weiblichen. Dieses Prinzip begegnet einem in der Kabbala an den verschiedensten Stellen und in die unterschiedlichsten Bilder gehĂŒllt.

Auf dieses Prinzip bin ich darĂŒber hinaus auch auf meinem Weg durch das Ritual und die Grade des christlichen Freimaurerordens gestoßen.

Eine Erfahrung, die ich auf meinem Weg schon hĂ€ufiger gemacht habe, ist, dass die Themen, die in meinem Leben als nĂ€chstes „dran“ sind, mich finden, sobald die Zeit dafĂŒr reif geworden ist. Und so scheint fĂŒr mich die Zeit der Suche nach den Formen und den Bildern mĂ€nnlicher SpiritualitĂ€t vorerst vollendet zu sein. Das, was ich auf dieser Suche gefunden und erlernt habe, will nun in den Einklang und in den Ausgleich mit den Formen und Bildern weiblicher SpiritualitĂ€t gebracht werden. Und als Ganzes in mein Leben integriert werden.

Genau das war es, was mir bewusst wurde, als ich meinen Artikel „Die Sehnsucht der mĂ€nnlichen Seele“ fertiggestellt hatte. Und an genau dieser Schwelle stehe ich jetzt. Und blicke auf Neuland…

Die Sehnsucht der mĂ€nnlichen Seele

WIE ALLES BEGANN…

Im Dezember des letzten Jahres hatte mein Blog seinen 1-jĂ€hrigen Geburtstag. Rechtzeitig dazu war er von insgesamt 46 LĂ€ndern aus 10000 Mal aufgerufen worden. Eine Marke, von der ich nie zu trĂ€umen gewagt hĂ€tte, sie nach so kurzer Zeit schon zu reißen.

Ich weiß noch, wie ich mit meinem Freund und WeggefĂ€hrten Jörg am 1. Januar 2014 bei sternenklarer Nacht am Lagerfeuer bei Zigarre und Whisky zusammensaß und er von seinen Erfahrungen mit seinem Blog (http://www.schoepfungsspiritualitaet.de/) erzĂ€hlte. Schon lĂ€nger ging ich mit der Idee schwanger, eventuell auch mit dem Bloggen anzufangen. An diesem Abend fasste ich den Entschluss: „Ja, ich werde Blogger!“

Von da an dauerte es fast ein ganzes Jahr bis zu meinem ersten Artikel. ZunĂ€chst galt es zu recherchieren, was man alles zu bedenken hat und in welche Fallen man tapsen kann. Dann musste ich mir klar darĂŒber werden, wie mein Blog heißen und wie er optisch aufgemacht sein soll. Schließlich begann ein schier endloses „Trial an Error“.

Doch wozu das alles? Wovon soll mein Blog erzĂ€hlen? FĂŒr diese Frage muss ich etwas weiter ausholen…

SCHMERZHAFTE ERFAHRUNG

Vielleicht begann alles mit meinen Fragen nach „mĂ€nnlicher SpiritualitĂ€t“. Welche spirituellen Bilder sind stark genug, um von der Sehnsucht der mĂ€nnlichen Seele zu erzĂ€hlen und dem Mann Zugang zu seiner inneren Welt zu ermöglichen? Welche spirituellen Formen haben die Kraft, den Mann von innen heraus zu transformieren und sowohl seine liebevoll-zĂ€rtliche als auch seine archaisch-kriegerische Seite zu integrieren? Wie kann ein Mann Zugang zu seiner innersten kraftvollen MĂ€nnlichkeit erhalten, ohne diese Kraft missbrauchen zu mĂŒssen?

Fragen, denen ich mich hatte stellen mĂŒssen. Denn auf sehr bittere und schmerzhafte Weise hatte ich lernen mĂŒssen, dass ein dogmatisch verstandener Glaube mit einem dualistischen Weltbild – das alles in Gut und Böse, Richtig und Falsch einteilt – das tiefste Sehnen der mĂ€nnlichen Seele nach authentischer und kraftvoller SpiritualitĂ€t nicht zu stillen vermag. Es war eine Phase der Orientierungslosigkeit und es war eine Phase der Angst, die mein Leben zutiefst verunsicherte. Und in Frage stellte.

Doch in dieser Krise geschahen zwei Dinge: Zum Einen kam ich mit Literatur des Franziskaner-Paters Richard Rohr in BerĂŒhrung. Zum Anderen begann ich, mich mit freimaurerischer Symbolik auseinanderzusetzen. Zwei Dinge, die weite Kreise ziehen sollten…

PATRIARCHAT UND FEMINISMUS

Seit den 70er-Jahren geht Richard Rohr genau dieser Frage nach authentischer und transformierender mĂ€nnlicher SpiritualitĂ€t nach. Hierbei machte er die Beobachtung, dass Jahrhunderte des Patriarchats einen großen Verlierer hervorgebracht haben: NĂ€mlich den Mann. Denn irgendwo im tagtĂ€glichen Wettstreit um Macht, Geld, Sex und Prestige verschĂŒttete bei den allermeisten MĂ€nnern der Zugang zu ihrer inneren Welt. Die Leere, die zurĂŒckblieb ĂŒberkompensierte „Mann“ mit dem Ă€ußeren Zur-Schau-Stellen von Status, Potenz und StĂ€rke.

Auch der Feminismus – so notwendig und segensreich er auch ist – vermochte den MĂ€nnern diesen Zugang nicht wieder freizulegen. Der Feminismus konnte zwar kranke mĂ€nnliche Strukturen benennen, in Frage stellen und zum Teil auch aufbrechen. Den Weg zu einer gesunden MĂ€nnlichkeit kann er den MĂ€nnern aber nicht abnehmen.

ARCHAISCHE INITIATIONSRITEN

Richard Rohr stellte bei seinen Nachforschungen fest, dass alle archaische Kulturen ĂŒber Einweihungsriten fĂŒr ihre (jungen) MĂ€nner verfĂŒgten. Initiationsriten. Doch interessanter war seine Feststellung, das diese Riten sich sowohl in ihren inhaltlichen Aussagen, als auch in ihren rituellen Ausgestaltungen erstaunlich glichen. Und das, obwohl sie zum Teil von ganz unterschiedlichen Kulturen auf ganz unterschiedlichen Kontinenten praktiziert wurden.

In all diesen Riten ging es darum, das Ego des jungen Mannes in seinen Grundfesten zu erschĂŒttern. Ihn mit seinem eigenen Schatten, seiner Schwachheit und seiner Irrelevanz zu konfrontieren. Der Initiant durchlief rituell den Kreislauf des Werden und Vergehen allen Lebens. Er wurde verwundet und starb einen grausamen Tod. Der Mann, der auferstand, hatte eine Weihe erlebt. In etwas, das viel grĂ¶ĂŸer, weiter und allumfassender war, als sein stĂ€ndig um sich selbst kreisendes Ego es je sein könnte. Nicht selten kehrte der junge Mann aus der Tiefe dieses Rituals mit einem neuen – seinem ureigensten – Namen zurĂŒck. Diese Erfahrung hatte das Potential, der Anfang der ganz persönlichen Heldenreise des Mannes zu werden.

VERLORENES ERBE

Weiter fiel Richard Rohr auf, dass in der westlichen Welt das Erbe dieser MĂ€nnerinitiation verlorengegangen ist. RudimentĂ€re Überbleibsel finden sich vielleicht noch in der Idee der kirchlichen Taufe und Konfirmation bzw. in Taufe und Firmung.

Und das in einer Zeit, in der der Gedanke der MĂ€nnerinitiation wohl aktueller ist denn je. Denn verfĂŒgt eine Gesellschaft ĂŒber keine Übergangsriten mehr, die ihre MĂ€nner aus dem GefĂ€ngnis ihres egodominierten Falschen Selbst herausfĂŒhren, bleiben viel zu viele innerlich trauernde und verĂ€ngstigte MĂ€nner zurĂŒck. Da MĂ€nner aber oftmals schwer Zugang zu vermeintlich schwachen GefĂŒhlen wie der Trauer oder Angst bekommen, manifestieren sich diese Emotionen viel zu oft als Wut. Richard Rohr prĂ€gte hierfĂŒr den Begriff des „Angry Young Man“. Angry Young Men – Treffender kann man posende Gangmitglieder, marschierende Neonazis, religiöse SelbstmordattentĂ€ter oder randalierende Punks wohl nicht beschreiben. Doch die Gewalt dieser (jungen) MĂ€nner ist tief in Angst und Trauer verwurzelt. Angst und Trauer, zu der sie selbst keinen Zugang mehr finden.

Also verglich Richard Rohr die unterschiedlichen Initiationsriten der verschiedenen Zeiten und Kulturen miteinander und extrahierte deren Gemeinsamkeiten. Hieraus entwickelte er einen Initiationsritus, der das alte Wissen bewahrt. Der aber ebenso den Mann des 21. Jahrhundert dort abholt, wo er steht.

Vor einigen Jahren durchlief ich diesen Ritus. Es war ein einschneidendes spirituelles Erlebnis. Es hat mich zutiefst berĂŒhrt. Und meinen weiteren spirituellen Weg entscheidend geprĂ€gt. Sei es durch das Erleben des Verbunden-Seins mit allem, wie ich es bis dahin nicht gekannt hatte. Sei es durch die inneren Themen, die ich mit auf den Weg bekommen habe. Vielleicht sogar durch ein neues Bewusstsein fĂŒr das Leben, in das ich eingetaucht bin.

WESEN DES FREIMAURERTUMS

Parallel dazu tauchte ich in die Welt des Freimaurertums ein. Irgendwie ĂŒbte diese Bruderschaft eine seltsame Faszination auf mich aus. Und so las ich Buch um Buch zu diesem Thema. Vom abstrusesten Verschwörungsschinken bis hin zum trockensten wissenschaftlichen Schinken. Stetig davon angetrieben, unbedingt verstehen zu wollen, was das Wesen dieser Bruderschaft ausmacht. Ich merkte, wie ich mich fĂŒr die Welt des Freimaurertums öffnete. Und wie ich innerlichen Zugang zu dieser Welt bekam.

Allerdings begriff ich erst durch die Literatur von Richard Rohr, dass ein wesentlicher Teil dessen, was das Wesen des Freimaurertums ausmacht, ein alter, ĂŒberlieferter Initiationsritus ist. Diese Bruderschaft hat in ihrem Kern den Gedanken der MĂ€nnerinitiation durch die Jahrhunderte hindurch bewahrt. Allerdings benutzt das Freimaurertum kaum noch archaische Bilder und Symbole, um dies auszudrĂŒcken. Sondern Bilder und Symbole, die den DombauhĂŒtten und den Steinmetzbruderschaften des Mittelalters entlehnt sind.

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Doch wie kam es dazu, dass sich im Laufe der Geschichte diese beiden Linien – die der Inititiation und die der Steinmetze – im Freimaurertum kreuzten? Witzigerweise war es wieder Richard Rohr, der mir das fehlende Puzzleteil zu dieser Frage lieferte. In seinem Buch „Adams Wiederkehr“ beschreibt er fast schon beilĂ€ufig ein altes Ritual, das der Mönchsorden der Benediktiner in den ersten Jahrhunderten seines Bestehens praktiziert hat: Zur Feier des Gelöbnisses lag der Kandidat in ein Leichentuch gehĂŒllt vor dem Altar, wĂ€hrend um ihn herum Kerzen standen, die entzĂŒndet waren und Requiem gesungen wurden. Das Bild einer Beerdigung. Im Laufe der Zeremonie erstand der Kandidat aus diesem Grab auf und wurde in den Orden aufgenommen. Das alte initiantische Bild von Tod und Auferstehung. Richard Rohr erklĂ€rte dies damit, dass der Benediktiner-Orden, der einzige Mönchsorden ist, der auf Grund seines Alters noch mit archaischen Intitiationsriten in BerĂŒhrung gekommen ist.

Und plötzlich setzte sich das Puzzle fĂŒr mich zusammen. Denn die Benediktiner waren auch einer der Mönchsorden, die in der Zeit der Vorromanik mit dem Bau von Klosteranlagen – insbesondere der Klosterkirchen – begangen. In der Romanik entwickelten sich die „bauenden“ Mönche zu „reisenden“ Mönchen. Diese reisten von Klosterbaustelle zu Klosterbaustelle, um Klosterkirchen zu errichten. Hieraus wiederum gingen die BauhĂŒtten und Steinmetzbruderschaften, die im Mittelalter die gotischen Sakralbauten erschufen, hervor. Diese aber existierten und wirkten mittlerweile organisatorisch unabhĂ€ngig von den Mönchsorden. Bis zu der Zeit der AufklĂ€rung wiederum entwickelte sich aus ihnen das spekulative Freimaurertum.

Der Mönchsorden der Benediktiner scheint also der Knotenpunkt zu sein, an dem sich der Gedanke der MÀnnerinitiation mit dem Kirchenbauhandwerk verband. Als ich das begriffen hatte, fasste ich den Entschluss, an die Tore des Tempels der Bruderschaft der Freimaurer zu klopfen und um Einlass zu bitten.

WARUM NUN DIESER BLOG?

Ich glaube, es ist etwas ganz besonderes an unserer Zeit, dass MĂ€nner mit ganz unterschiedlichen spirituellen HintergrĂŒnden und Geschichten wieder beginnen, das alte Erbe der Initiation zu entdecken. Der Ritus nach Richard Rohr ist nur ein Beispiel dafĂŒr. Ich habe viele aufrichtige MĂ€nner kennenlernen dĂŒrfen, die sich wieder auf ihre ganz eigenen Heldenreisen begeben haben. Die sich ihren dunklen Seiten gestellt haben. Die in Demut die archaische Kraft und die Zerbrechlichkeit ihres Mann-Seins angenommen haben. Zentral in den Biographien dieser MĂ€nner war das Durchlaufen eines Initiationsritus.

Und dann ist da seit jeher diese alte Bruderschaft der Freimaurer inmitten der Gesellschaft, die das Erbe der Initiation seit einer so langen Zeit bewahrt. Und deren Wurzeln sich Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende zurĂŒckverfolgen lassen.

Meine Erfahrung ist allerdings, dass das Freimaurertum fĂŒr manch spirituell aufrichtig suchenden Mann bisweilen abschreckend daherkommt. So wirken die Grade, die ein Freimaurer durchlĂ€uft, oftmals hierarchisch. Und auch die Ă€ußeren Formen erwecken nicht selten einen elitĂ€ren und starren Eindruck.

Trotzdem glaube ich, dass diese beiden so unterschiedlichen Traditionen der MĂ€nnerinitiation sich gegenseitig ergĂ€nzen und bereichern können. Setzen sie doch bei denselben Fragen an, die sich die mĂ€nnliche Seele seit jeher stellt. Und geben Sie auf diese Fragen – bei nĂ€herer Betrachtung – doch auch ganz Ă€hnliche Antworten. Und genau das ist es, wovon ich auf diesem Blog erzĂ€hlen möchte…